Anstoß

 

Ander()s bewegt - Um zum Erfolg zu kommen.

Anderes bewegt - Sich bewegen lassen.

Ander()s wohin bewegt - Um die Perspektive zu wechseln.

Anderes bewegt - Das Objekt bewegt mich und emanzipiert sich dadurch vom Objektstatus.

Wer jongliert hier eigentlich mit wem?

 

Online-Shop: Nur von uns getestete Requisiten. Ausschließlich Requisiten, die das Lernen vereinfachen. Profizeugs...^^

Warum der Link zur Ballonwerkstatt? - Einfacher und damit günstiger, ist nämlich auch mein Laden...^^

Schülerinnen und Schüler unserer Aktionen erhalten ferner einen Rabattgutschein, der ohne Mindestbestellwert o.ä. Gültigkeit hat.

Noch keinen Gutschein erhalten? >> Sprecht mich gerne bei einer unserer Aktionen an.

Guten Tag! - WIR bauen Zirkus AGs, KleinKunstGruppen, bewegten Schulhof und Unterstützungsstrukturen an weiterführenden Schulen auf, um am Ende des Projektzeitraums eine funktionierende AG in Schülerhände mit Lehrerunterstützung zu übergeben. Der Projektzeitraum beträgt zwei Schuljahre und kann, je nach Ihren Voraussetzungen, auf ein Jahr reduziert werden. Am Ende des Projekts steht eine Aufführung, die anders als die Kinderzirkusse an Grundschulen, auf Nachhaltigkeit und Fortsetzbarkeit ohne exorbitante Mittel angelegt ist.

 

Ich selbst bin begeisterter Jongleur, habe in verschiedenen Kinderzirkussen mitgearbeitet, habe Erwachsenenfortbildungen gegeben und u.a. die Berliner Jonglierszene durch Mitgründung des Berliner Jonglier- und Akrobatikvereins Circulum e.V. maßgeblich beeinflusst.

 

Ich war Theaterbesitzer, Vorstandsmitglied in lokalen Jongliervereinen und war - bevor sich der Wunsch nach verbesserten (selbst)ständigen Aufbau durchsetzte, u.a. an folgenden Schulen beschäftigt: Columbus Grundschule Berlin-Reinickendorf, Thomas Mann Oberschule Berlin-MV, Pasteur-Oberschule Berlin-Prenzlauer Berg, Realschulen in Ratheim, Erkelenz und Wegberg, Cusanus-Gymnasium Erkelenz, Schule am Grenzlandring Wegberg, Grundschule am Beekbach, Betty Reis Gesamtschule Wassenberg u.a.

 

Für IHR Projekt stellen wir Ihnen gerne, von der Expertise über beratende Funktion bis hin zur Gesamtkonzeption, unsere Wissen und unsere Mittel zur Verfügung und erstellen gerne einen: Plan.

Und führen den gemeinsam durch. Melden Sie sich.

Hier geht's zu unseren aktuellen Projekten

Corona-News, aktuell:

Nix veraltet...aktueller denn je. Hier geht's direkt zu den News bzw. der Homepage der einzelnen Projektpartner:

Homepage der Edith-Stein-Realschule Wegberg

Homepage der katholischen Grundschule Myhl

Homepage der Betty Reis Gesamtschule Wassenberg

 

Corona "News", veralteter Teil, der bis 09/21 oben stand und hoffentlich bald ganz weg kann, einige Resultate werden aber bleiben, lass ich mal noch hier stehen, falls jemand was kommentieren möchte^^

 

Jedem tut alles weh und jeder ist am schlimmsten dran - deswegen hier mal keine Meinung, sondern facts, also...belegbare und belastbare Belege:

Wir haben, aus dem Kreis Heinsberg kommend, alle Schulaktivitäten seit 02/20 eingestellt, einstellen müssen.

Seit 02/20 bis jetzt (Stand Herbstferien 2020) haben wir die Schulhofbetreuung 1 x und unsere Anfänger-/Schnupperkurse 2 x durchführen können.

Zirkus AGs finden bisher nicht statt.

Wir verfügen über ein Hygienekonzept, das das kontaktlose Erlernen der Jonglage, des Tellerdrehens, des Diabolospiels usw. ermöglicht.

Der Einsatz der richtigen Requisiten vereinfacht das Erlernen ungemein. Wir arbeiten ohne (körperliche) Hilfestellung und halten immer Distanz. Auch wenn wir die ganze Zeit eine Maske tragen...

 

Und hier unsere Meinung, die ebenfalls belegbar und belastbar ist. Da es sich aber um eine Meinung handelt wird um Diskussion gebeten!

Wir halten Jonglieren (in der Tat genau das. Nicht das Diabolospielen, nicht das Poischwingen und nicht das Aufführen in Glitzerkostümen) für eine zentrale menschliche und kulturelle Äußerung.

Nicht jeder muss oder sollte auch nur Jonglieren können, aber jede/r sollte es lernen.

5 x 10' pro Tag ist sinnvoller als 1 x 60' pro Woche.

Der Einsatz der richtigen Requisiten vereinfacht das Erlernen ungemein.

 

Resultate:

1. Wir arbeiten an einer Online-Jonglierakademie, sind aber weiterhin offen für Live-Interessenten aus Schule/Sport/Erwachsenenbildung. Wenn sie sich auf unser Hygienekonzept einlassen.



Statt eines Lehrplans - eine Positionsbestimmung

Ein an einer Schule durchzuführendes inszenatorisches Projekt ist viel mehr und braucht viel mehr als "nur" eine "Zirkus AG" um sein ganzes Potential auszunutzen. - Warum  das wichtig ist? Weil Zirkus und Zirkus AG nicht zur bloßen Darstellung verkommen dürfen. Zirkus ist keine billige Möglichkeit eine Schule/Einrichtung möglichst publikumswirksam nach außen zu präsentieren. Zirkus darf auch nicht zum bloßen Spaßprojekt verkommen (sicher, Zirkus mach Spaß - aber eben auch Arbeit, Dreck und Schweiß - aber schwitzen kann ja auch wieder Spaß machen...). Auch ist Zirkus mehr als "bloße" körperliche Ertüchtigung. Was kann Zirkus alles, was sehen wir in ihm, was soll der Zirkus hier eigentlich?

Zirkus ist m.M. als kulturelles Phänomen im Geertz'schen Sinne zu betrachten. Kultur in diesem Sinne ist das (selbstgesponnene) Bedeutungsgeflecht, in dem wir uns bewegen, in dem wir verstrickt sind. - Ein semiotischer Kulturbegriff, ein sehr abstraktes Niveau für die Tatsache, dass hinterher "nur" ein "paar Kinder" ein "paar Kunststücke" aufführen sollen. Aber grade das ist es ja: Die Kinder zeigen nicht nur ein paar Kunststücke; damit würde man ihnen nicht gerecht - sie zeigen viel mehr, wir sehen noch viel mehr und werden noch viel mehr sehen.

Bestimmt wäre eine noch tiefergehende abstrakte Ausarbeitung der im Hintergrund schlummernden Bestien Abstraktion und Theorie bereits an dieser Stelle möglich; ich möchte aber zuerst konkreter werden um die Möglichkeit zu schaffen mitzuarbeiten um dann mitzutheoretisieren - gerne können aber bereits jetzt Meinungen dazu kundgetan werden (siehe Diskussionsreiter unten).

 

Als erstes sollten wir die Schul-/Institutionsform berücksichtigen - denn wir wissen bereits was stattfinden soll ("Zirkus AG"). Aber wo?

Offensichtlich ist zuerst einmal zwischen Grundschule und weiterführender Schule zu unterscheiden, weniger offensichtlich auch nach Bundesland, da die Grundschuljahre zwischen den Bundesländern variieren; so hat NRW vier Grundschuljahre, Berlin/Brandenburg aber sechs. In der weiterführenden Schule/Oberschule sind deutlich mehr Varianten zu berücksichtigen: Haupt-, Real- oder Gesamtschule, Gymnasium, Berufskolleg, Oberstufenzentrum usw. usf. Oder handelt es sich gar nicht um eine Schule, sondern um eine andere Kinder-/Jugendeinrichtung? Mitnichten geht es  nur um das Alter der Schülerinnen und Schüler bzw. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern auch um Vorbildung und Kenntnisstand, sozialem Hintergrund und hier verlassen wir die Schul-/Institutionsform als Hintergrundfaktor und könnten uns bereits individueller Voraussetzungen der Kinder bzw. Jugendlichen zuwenden, bleiben aber noch beim Eingangssatz.

Nicht nur die Schule und deren Schüler muss berücksichtigt werden, zur Schule gehören auch das Kollegium, die Leitung, der Hausmeister/technische Dienst, der Schulträger, die Eltern; in einem weiteren Sinne auch das Kutusministerium (Beispiel "Offener Ganztag" in NRW), die Stadt.

Wie sind die Voraussetzungen bei Ihnen? - Was braucht man überhaupt?

 

Was ist eigentlich ein inszenatorisches Projekt? - Unter dem Begriff Inszenierung sollen alle Projekte mit Öffentlichkeitswirksamkeit zusammengefasst werden; deswegen, weil nicht nur die Schülerinnen und Schüler (und bisweilen die Lehrerinnen und Lehrer bis hoch zur Schulleitung) etwas inszenieren, sondern weil diese Inszenierungen immer öffentlich im Gegensatz zur alltäglichen Arbeit im Klassenzimmer sind. Selbst wenn der Schulalltag die Klassenräume verlässt, beispielsweise wenn es zum Sportplatz geht, ist dies nicht öffentlich - Schulausflüge stellen hier einen Grenzfall dar. Die Aufführung der Theater AG, des Schulorchesters oder des Schwarzlichttheaters sind in diesem Sinne Inszenierungen. Der Tag der Offenen Tür ebenfalls. Noch mehr fasst er viele Inszenierungen unter einem Hut zusammen, so auch das Schulhoffest, der Vorstellungstag für die Neuen oder diverse Einschulungs- und Abgangsfeste.

Projekte zeichnen sich durch ihre zeitliche Begrenztheit aus. Sie zerfallen in ihrem zeitlichen Verlauf in Projektplanung, Projektdurchführung, Projektziel und, wenn alles gut geht: Projektevaluierung, Projektverbesserung, Projektdurchführung usw. Das usw. deckt bereits einen Widerspruch auf: Einerseits sind Projekte zeitlich begrenzt, andererseits kann man sie immer weiter führen. Ich möchte deswegen lieber von einer Neuprojektionierung sprechen, nicht im Sinne einer "wir machen die Zirkus AG zu einer anderen AG", sondern im Sinne von Neuausrichtung auf ein neues Projektziel, auf einer neue Inszenierung. Projekte zeichnen sich nämlich auch durch ihre inhaltliche Begrenztheit aus; wie weit oder knapp diese inhaltliche Begrenztheit ausgelegt ist, ist dabei wie die zeitliche Ausdehnung dem Projekt inhärent.

Welchen zeitlichen Rahmen soll das Projektziel bei Ihnen füllen? - Eine kurze Nummer auf dem Schulfest oder ein abendfüllendes Programm? Haben sie bereits Erfahrung mit größeren Inszenierungen?

Welchen zeitlichen Rahmen soll das Projekt haben? - Wie häufig soll geprobt werden?

 

Welche inhaltliche Umfang soll wie gewährleistet werden? - Was heißt "ganzes Potenzial ausnutzen"?

Ich sehe das ganze Potenzial einer "Zirkus AG" nicht nur in ihrem inszenatorischen Charakter, nicht nur in ihrer Öffentlichkeitswirksamkeit. Ich sehe ihr ganzes Potenzial nicht nur im mehr oder weniger zügigem Beibringen mehr oder weniger beliebiger "circensischer" Kunststücke. Gewiss, beides ist wichtig: die Öffentlichkeitsarbeit und die Bewegungskoordination. Aber ein inszenatorisches Projekt kann mehr: Es verzahnt nicht nur - und das wäre schon erstrebenswert - verschiedene AGs miteinander, sondern es verzahnt auch den nicht-öffentlichen Schulbetrieb mit dem Öffentlichen: So lernen Schüler im Kunstunterricht wie 3-D-Zeichnen funktioniert und können es auf dem Bühnenbild anwenden; mathematisch interessierte Schüler können die theoretischen Grundlagen dazu erarbeiten und ein par Nerds bauen ein Möbiusband und schmeißen alles über den Haufen.

Wieviel möchten Sie? - Die Transferleistungen im projektorientierten inszenatorischem Zirkusbereich sind enorm. Zirkus kann so viel mehr sein als "nur" bunte Bänder schwingen.

 

Das kann lichttechnische, bühnentechnische, tontechnische, filmische Bereiche betreffen, ebenso kostümbildnerische und dramaturgische, auch tänzerische, akrobatische, zauberische, jonglierische selbstverständlich. Auch "Nummern", die ursprünglich im Sportunterricht "abgeprüft" wurden, können - wenn alle Beteiligten es denn wollen - inszenatorisch bearbeitet und das heißt, wie oben erklärt, öffentlich gezeigt werden. Tanz, Parcour, Thai-Chi, Badminton (als Showeinlage ähnlich wie in Forrest Gump, das wär mal was...) sind hier denkbar - und noch viel mehr.

Auch in der Zirkus AG wird aber es immer "Nummern" geben, die nie öffentlich gezeigt werden. Entweder weil die Akteure es nicht wollen, lieber für sich trainieren oder aus anderen, auch inszenatorischen, Gründen. Dies steht der Entfaltung eines bestmöglichen Potentials für denjenigen Schüler aber nicht im Weg.

Eine Zirkus AG muss, wie jeder Unterricht auch, auch und gerade die individuellen Voraussetzungen seiner Schülerinnen und Schüler berücksichtigen - denn für sie muss das Potenzial bestmöglich entfaltet werden.

  

 

Die Idee eins Lehrplans

 

Als erstes greifbares Produkt des Instituts kann ein Lehrplan stehen.

 

 

Linksammlung/Downloadbereich

 

Erstmal Lesen/Schauen, dann mitreden? Man folge dem linken Navigationsbereich um zu Links zu kommen.

Wie kann ich an dem Meinungsaustausch teilnehmen?

 Am Ende einer jeden Seite befindet sich der "Diskussionsreiter", ein Abschnitt der Homepage, der immer im Vordergrund steht. Falls der Beiträge unübersichtlich viele werden: Das wäre schön, dann sortieren wir nämlich um und gründen Unterforen...zunächst aber soll alles "auf einmal" stehen.

Wir gehen davon aus, dass alle Mitmeinenden über die Netikette informiert sind und sich daran halten.